Antalya Hotel- & Reisebericht Teil I

Mitte Oktober war es soweit. Es ging nach 9 langen Jahren endlich wieder in einen richtigen Urlaub mit Sonne, Strand und Meer. Meine Mutter war so nett mich zu begleiten, da mir kurzfristig leider eine Freundin abgesprungen war. Gebucht hatte ich über ab-in-den-urlaub.de … Hierzu muss ich leider sagen, dass der Kundensupport dieses Anbieters wirklich unter aller Sau ist. Man bekommt sowohl über die angegebene eMail als auch über die dazugehörige Hotline keinerlei Antwort. Schlimmer noch: Bei der Hotline wird man direkt aus der Leitung geschmissen, weil zu jeglicher Tages- und Nachtzeit natürlich „Alle Kundenberater im Gespräch sind“. Durch andere Urlauber, die ihre Reise dort gebucht hatten, bekam ich zum Glück weitere Kontaktmöglichkeiten genannt, bei denen ich auch tatsächlich mal eine Antwort bekam. So kamen dann auch unsere Reiseunterlagen pünktlich an und es konnte entspannt los gehen.

Fangen wir mal mit der Anreise an. Unser Flug ging Abends von Stuttgart aus, da es hier die einzigen günstigen Direktflüge zu gab. Wir hatten einen Zug zum Flug gebucht, der trotz Streikankündigungen glücklicherweise relativ pünktlich kam. Danke liebe Bahn an dieser Stelle, denn es war so ziemlich der einzige ICE, der an diesem Tag keine Stunde Verspätung hatte. *schweingehabt* Der Flug ansich war unkompliziert und so kamen wir binnen 3 Stunden um 23 Uhr in Antalya an. Was dann kam, raubte mir allerdings den letzten Nerv … Da bucht man extra den Hoteltransfer dazu und bekommt dann einen Bus vor die Nase gesetzt, dessen Fahrer an diesem Abend anscheinend seine Jungfernfahrt mit zarten 60 Jahren+ absolvierte. Anstelle von 20 Minuten Transfer und einer heißen Mitternachtssuppe im Hotel, bekamen wir so mitten in der Nacht ein gratis einderthalbstündiges Hotelsightseeing und gingen mit leeren Mägen in’s Bett …

Unser Hotel war das 5 Sterne „Club Hotel Sera“ in Lara. Ich hatte mir das Hotel auf Grund der Innenausstattung ausgesucht. Modern kann ja jeder. Das Club Hotel Sera dagegen ist im osmanischen Stil erbaut und seeehr üppig und oppulent eingerichtet. Im ganzen Gebäude gab es mit gold verzierte Schnörkeleien, seeehr viele Spiegel und riesige Kronleuchter. Es gab praktisch an jeder Ecke was zu sehen.
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Zum Check-In sollte kurz gesagt sein, dass es leider nicht sehr herzlich war. Der Angestellte an der Rezeption hatte wohl die Schnauze voll, dass wir anstelle um 12 Uhr nachts erst gegen halb 2 im Hotel ankamen und so drückte er mir einen stapel Zettel und einen Lageplan in die Hand überließ uns dem Concierge der uns zwar die Koffer in’s Zimmer trug, aber uns dann auch ohne irgendwelche Info’s dem Zimmer überließ. Wenn man seit 9 Jahren nicht mehr in Urlaub war, weiß man eben nicht, dass die Lichtschalter nur mit eingesteckter Chipkarte funktionieren … peinlich, aber wahr …

Wir wurden im 3. Stock des Nebengebäudes bzw. dem sogenannten Clubgebäude untergebracht. Unser Zimmer war öhm ja … es war grün. :D So etwas hab ich bis dato auch noch nicht gesehen. Ein schnuckliges knatschgrünes Zimmer, dass zusätzlich natürlich total verspiegelt war, mit goldenen Borten, roten schweren Vorhängen und einem lila gefließen Bad. Ich muss ehrlich sagen, dass war selbst für mich anfänglich ein kleiner Farbschock, aber man gewöhnte sich wirklich sehr schnell daran. Außerdem mal ehrlich: Wer fährt denn in den Urlaub um sich hauptsächlich im Zimmer aufzuhalten? Zu unserer Überraschung hatten wir außerdem einen kleinen aber feinen Balkon mit Meerblick. Dummerweise war das Zimmer von den Lichtverhältnissen leider zu schlecht, um ein schönes Foto für euch machen zu können.

Da ich durch den knurrenden Magen nur sehr schwer in den Schlaf kam, war die erste Nacht nicht so erholsam wie erhofft, weshalb wir relativ früh schon am nächsten Morgen zum Frühstücksbuffet aufbrachen. Anhand des Lageplans konnten wir den Standort auch glücklicherweise recht schnell finden und stürtzten uns freudig auf’s Essen. :D
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Zum Frühstück gab es jeden Morgen gefühlt 100 verschiedene Käsesorten, Aufschnitt, jedemenge Gemüse, Obst, natürlich auch süße Teigwaren, verschiedene Brot- und Brötchensorten, Müsli, Cornflakes, selbstgemachte Marmeladen und nochmal genauso viel warme und deftige Speisen. Es war wirklich für jeden etwas dabei, wobei ich sagen muss, dass mir die Obstauswahl zu gering war. Es gab leider jeden Morgen nur Äpfel, Orangen und Pflaumen. Nichtsdestotrotz war das Frühstück schonmal sehr lecker.

Im Anschluss machten wir uns anhand des Lageplans mit der riesigen Hotelanlage vertraut und schlenderten, vorbei an einer Art Shoppingmeile mit ein paar kleinen Geschäften in denen man Souvenirs und gefälschte Markenartikel kaufen konnte, geradewegs zur großen Gartenanlage.
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In der großen Gartenanlage fand man ohne Probleme ein ruhiges Fleckchen, an dem man sich ausruhen konnte. Mir gefiel es auf Anhieb richtig gut hier zwischen all den Palmen und wenn unser nächstes Ziel nicht der Strand gewesen wäre, hätte ich es mir auch direkt hier gemütlich gemacht. Man merkt richtig, dass sich um die Anlage wirklich gekümmert wird, denn sie machte einen sehr gepflegten Eindruck. Ich denke im Sommer ist es hier sogar noch einen ticken schöner, wenn noch mehr Blumen blühen.

Da ich euch viel zu viel zu zeigen habe, teile ich an dieser Stelle meinen Reisebericht in 3 Beiträge auf. Im nächsten Beitrag zeige ich euch den Rest des Hotels sowie den hoteleigenen Strandabschnitt.

Ich würde mich über Feedback freuen und hoffe euch hat der Bericht bisher gefallen. :)
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